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Wie eine Sichel erstreckt sich Korfu,
die zweitgrößte der sieben Ionischen Inseln von
Griechenland im Ionischen Meer. Aufgrund der für
griechische Verhältnisse recht üppigen Vegetation wird die
zu den wohlhabendsten Regionen in Griechenland zählenden
Insel auch "die grüne Insel" genannt. Sowohl die vielen
verschiedenen Zeugnisse mehrerer alter Kulturen als auch
die seltene Schönheit der Natur verleihen der Insel Korfu
einen einzigartigen Reiz.
Korfu befindet sich nicht nur geographisch im westlichsten
Winkel Griechenlands: Kulturelle Einflüsse der Venezianer,
die mehrere Jahrhunderte lang die Insel besetzt hielten,
verbinden sich heute mit den einheimischen
griechisch-orthodoxen Traditionen. So hat sich – auch
aufgrund der geographischen Nähe zu Italien – eine
vielschichtige Kultur entwickelt, die von der typisch
griechischen Lebensweise abweicht.
Zu dem nicht zu bezweifelnden kulturellen und historischen
Reichtum von Korfu zählen unter anderem das Achilleion,
eine Villa der Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi),
das Kloster Pondikonissi auf der so genannten Mäuseinsel,
das Kloster von Palaiokastritsa und das älteste Dorf der
Insel Palaia Peritheia. Die Hauptstadt von Korfu ist mit
ihren beiden Festungen, der Esplanade und den orthodoxen
Kirchen der Altstadt ein Schmuckstück unter den
griechischen Städten.
Während sich Korfu im Norden gebirgig und mit artenreicher
Vegetation präsentiert, ist der südliche und mittlere Teil
der Insel hügelig und flach. Die Hügellandschaft des
Südens ist dicht mit Olivenbäumen bewaldet. Der Strand von
Glyfada stellt mit einer Größe von einem Kilometer Länge
und 100 Metern Breite eine Besonderheit dar.
Bereits in der Antike war Korfu berühmt: Auf der Irrfahrt
von Odysseus war Korfu sein letzter Halt, bevor er sich
dann endgültig auf den Weg zurück nach Ithaka machte.
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