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Die Insel Santorin, die südlichste
der Kykladeninseln, fasziniert mit einer atemberaubenden
landschaftlichen Schönheit und dem außergewöhnlichen
Kontrast zwischen dunklen Lavalandschaften und hell
leuchtenden, weiß getünchten Häuserfassaden vor einem
tiefblauen Meer. Im Westen der Insel ragt eine Kraterwand
steil aus dem Meer auf, während im Osten fruchtbare Ebenen
sanft zum Wasser hin abfallen. Vor etwa zwei Millionen
Jahren, nach neueren Altersbestimmungen möglicherweise
sogar vor nur einer Million Jahren, begannen die
vulkanischen Aktivitäten, die zum Entstehen und zur
heutigen Form der Insel geführt haben. Die letzte große
Eruption erlebte die Insel vor ca. 3.500 Jahren, wobei
eine 16 Meter dicke Schicht aus Lava und Gestein alles
Leben unter sich begrub, unter anderem auch die minoische
Siedlung von Akrotiri, die seit 1967 systematisch
freigelegt wird und als eine der wichtigsten Ausgrabungen
in ganz Europa gilt.
Auf Santorin trifft man auf würfelförmige Häuser mit
leuchtend weißen Mauern inmitten eines Labyrinths von
Treppenwegen und daneben tiefblaue Kuppeln unzähliger
Kirchen, wie Schwalbennester in den Fels gebaute Dörfer,
venezianische Burgruinen, Klöster, hohe Felsküsten und
kilometerlange schwarze Lavastrände.
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