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Tinos ist eine ruhige Kykladeninsel:
Traditionelle Bergdörfer mit kleinen Dorfplätzen und
ursprünglichen Cafés, in denen die Einwohner Neuigkeiten
austauschen, strahlen eine gewisse Gelassenheit und Ruhe
aus. Auf der dahinterliegenden Berglandschaft werden die
terrassenförmig angelegten Felder bestellt. In den
verwinkelten Gassen der Hauptstadt von Tinos findet man
auch hier und dort eine Disco, größere Cafés und
Geschäfte. Auf beiden Seiten der rund 3.500 Einwohner
großen Stadt liegen traumhafte Sand- und Kiesstrände und
einsame Buchten.
Eine besondere Eigenart von Tinos sind die reich
verzierten, in phantasievoller Kleinarbeit gebauten
Taubenhäuschen. Mehr als Tausend sind heute noch auf der
ganzen Insel verteilt.
Auf Tinos befindet sich auch eines der schönsten Bauwerke
der jüngsten Geschichte Griechenlands: eine prächtige
Wallfahrtskirche, die der "Madonna von Tinos" zu Ehren
errichtet wurde. Sie ist mit zahlreichen Kostbarkeiten
griechisch-orthodoxer Sakralkunst verziert. Jedes Jahr,
vor allem am 25. März und 15. August, strömen Pilger aus
allen griechischen Landesteilen an diesen Ort, in der
Hoffnung, dass ihre Gebrechen von der Heiligen gelindert
werden.
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